Der JSK-Ausschuss hat auf seiner jüngsten Sitzung eine Beschluss-Vorlage zum Kunstrasenplatz im Sportzentrum Reinbek abgelehnt.

Die Verwaltung hatte eine Beschlussvorlage erarbeitet, die für den Bau eines Kunstrasenfeldes im Sportzentrum Reinbek 1 Mio. € mit Sperrvermerk in dem städtischen Haushalt 2018 vorsah. Diese Vorlage ist abgelehnt worden (CDU 3xNein, FDP 1xJa, SPD 2xNein und 1xEnthaltung, Grüne 2xEnthaltung, Forum21 1xJa). Uns macht dieses Votum fassungslos.

Bisher waren sämtliche Vertagungen ausschließlich mit der offenen Positionierung der Feuerwehr begründet worden. Diese ist im September dieses Jahres jedoch beschlossen worden. Der für den Sport zuständige Ausschuss hat sich mit dieser Entscheidung nicht hinter die Belange des Sportes gestellt!

Wir werden in einer außerordentlichen Vorstandssitzung kurzfristig beraten, wie mit diesem Votum umzugehen ist. Ergebnis dieser Sitzung:

Der Vorstand der TSV Reinbek lässt durch einen Fachanwalt rechtliche Schritte bezüglich der Vertragsverletzung durch die Stadt Reinbek prüfen. Sie möchte diese aber aufgrund der laufenden Gespräche und anstehenden Verhandlungen bezüglich möglicher Beteiligungen der TSV Reinbek und damit einhergehender Überlegungen zu Besitzverhältnissen, jetzt noch nicht gehen.

Jedenfalls muss klar sein, dass die momentane Situation für ein unhaltber Zustand ist, und dass die Kunstrasenerstellung zwingende Voraussetzung für das Überleben der Fußballabteilung ist - insbesondere auch die Herstellung noch vor einem Baubeginn für die Feuerwehr.