Tänzerische FrüherziehungIn der tänzerischen Früherziehung stehen Musikalität, Rhythmusgefühl, Rollenspiele und Orientierung im Raum sowie Koordination von Arm- und Beinbewegungen im Vordergrund. Grundübungen und -positionen des klassischen Balletts werden kindgerecht eingeführt. Dieses 'sanfte' Ballett respektiert die körperliche und geistige Entwicklung des einzelnen Kindes. Die Kinder sollen auch Disziplin und soziales Verhalten in der Gruppe lernen. Spaß und Freude am Tanzen werden bei uns großgeschrieben.

Im Ballett I wird das Repertoire an Ballettübungen ausgeweitet, um auch eine gewisse Kraft und Körperspannung zu entwickeln. Musikalität und Rhythmusgefühl stehen im Vordergrund. Die Koordination bezieht jetzt auch den Kopf und den Oberkörper mit ein. Durch Improvisation und das Entwickeln von Choreographien in der Gruppe, sollen die Kinder lernen, gemeinsam ein Musikstück zu gestalten und sich als Einheit darzustellen.

Im Ballett II sollen die Kinder an ein klassisches Training herangeführt werden. Wenn auch hier Improvisation bisweilen Thema ist, hat der Unterricht das Ziel, die Kinder für Stufe III vorzubereiten. Konzentriertes Arbeiten an der Stange, Leistungsbereitschaft und Disziplin müssen im Vordergrund stehen, um die schwierige Balletttechnik zu erlernen.

Die Anfängergruppe ist eine neueröffnete Gruppe mit dem Ziel, älteren Kindern den Einstieg ins Ballett zu ermöglichen. Ab ca. 10 Jahren werden die Kinder intensiv an das Ballett-Exercise herangeführt: 60 Minuten Bewegungsabläufe und die eigenen Muskeln kennenlernen. Gute Körperkoordination, Musikalität und Konzentrationsfähigkeit sind hier unabdingbar!
Die Kinder werden nach ihren Leistungen gemessen und es wird dann entschieden, welche Gruppe sich am besten für jedes Kind eignet.

Ballett IIIDas Training im Ballett III richtet sich an Kinder und Jugendliche ab ca. 10 Jahren, die schon ein gewisses technisches Niveau im Ballett erreicht haben. Das heißt, dass sie über eine gute Muskulatur verfügen, ein größeres Repertoire an Schritten erlernen und neue Kombinationen schnell umsetzen können. Das Ziel ist die Einführung in den Spitzentanz. Das Training ist anstrengend und muss gewissenhaft ausgeführt werden. Also, nur nach Absprache mit der Trainerin wird eine Teilnahme mit Spitzenschuhen gestattet. Die Gruppe trainiert zweimal in der Woche, an den Donnerstagen ist das Training an der Stange mit Spitzenschuhen. Wir entwickeln gemeinsam Choreographien mit dem Anspruch, sie 'perfekt' zu tanzen.

Ballett IV ist die leistungsstärkste Gruppe. Viele der Mädchen sind schon über 10 Jahre dabei. Die Anforderungen sind sehr hoch. Es wird dreimal die Woche trainiert. In dieser Gruppe werden nur die Mädchen zugelassen, die neben sehr guten Grundlagen auch die Bereitschaft zur Leistungssteigerung mitbringen. Alle Mädchen haben Spitzenschuhe. Das Gemeinschaftsgefühl in der Gruppe ist sehr stark und sie treten in größeren Tanzshows auf semi-professionellem Niveau auf. Bei der Entwicklung von Choreographien wirken die Mädchen mit. Trotz diesen Leistungsansprüchen werden die körperlichen Fähigkeiten respektiert und niemand muss sich bei uns „verbiegen".

Der Ballett-Aufbaukurs ist für Mädchen und Jungs ab ca. 10 Jahren mit und ohne Vorkenntnisse. Dieser Kurs richtet sich an alle, die Lust auf Leistung haben. Unter der Leitung von Julia da Costa Cabral werden neben soliden klassischen Ballettgrundlagen auch moderne Choreographien erarbeitet.

Das Ballett für Erwachsene richtet sich sowohl an alle, die schon immer Ballett lernen wollten aber sich nicht trauten, wie auch an diejenigen, die Vorkenntnisse haben und an einem soliden Training teilnehmen wollen. Jede/r Teilnehmer/in soll sich an seinen eigenen Leistungsmöglichkeiten messen. Im Vordergrund steht die Wahrnehmung und Beherrschung des Körpers und dadurch die Schulung einer guten Haltung sowie die Stärkung der Rücken-, Bauch- und Beinmuskulatur.

Modern II

Es wird allen Gruppen die Möglichkeit gegeben, bei TSV internen und öffentlichen Festen aufzutreten.

Für die unterschiedlichen Gruppen der Ballettschule ist eine vorhergehende Anmeldung unbedingt erforderlich.

Fotos: u.a. Marta Poppe